Wechseljahre: Sechs einfache Tipps lassen Sie gesund und glücklich altern

Gewichtszunahme im Alter – das können Sie tun

Durch den natürlichen Abbau der Muskulatur und die geringere Bewegung im Laufe der Zeit sinkt der individuelle Grundumsatz. Dadurch erhöht sich der Fettanteil.

Die Lösung: eine Kombination aus gesunder Ernährung und Sport. Ideal sind basische Lebensmittel wie Früchte, Gemüse, Kräuter und Nüsse sowie ein gezieltes Krafttraining. Frauen, die ein- bis zweimal pro Woche trainieren, erhöhen ihren Kalorienumsatz sowie die Muskelmasse und verringern dadurch ihren Fettanteil.

So reduzieren Sie Bauchfett im Alter

Im Alter benötigt der Körper vermehrt Phytoöstrogene, die in sekundären Pflanzenstoffen wie Leinsamen, Beeren und Soja enthalten sind.

Diese können Beschwerden in den Wechseljahren mildern, weil sie die Wirkung des Östrogens im Organismus nachahmen. Dadurch wirken sie auch Bauchfett entgegen, das durch die Hormonumstellung bei Frauen leichter und schneller ansetzt.

Was ebenfalls hilft: vier Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr zu essen.

Das hilft gegen Hitzewallungen

Sie sind meist von kurzer Dauer, dafür aber stetig: Hitzewallungen, die sich über den ganzen Körper breitmachen und in einem Schweißausbruch enden.

Nach einigen Minuten ist der Spuk vorbei. Schuld daran ist auch hier die verminderte Östrogenproduktion. Um die Wärmeregulierung des Organismus und den Kreislauf zu unterstützen, helfen Wechselduschen, die man jeweils mit kaltem Wasser beendet.

So beugen Sie Muskelkrämpfen vor

Der Körper und im Speziellen die Muskulatur müssen regelmäßig belastet werden, damit sie auf Dauer nicht zu rebellieren beginnen. Dehnen oder Spazieren hilft. Yoga und Pilates halten die Muskeln geschmeidig, während Krafttraining die Muskulatur in Form hält.

Darum ist eine Kombination aus verschiedenen Aktivitäten ratsam. Die Einnahme von Magnesium kann Muskelkrämpfen zusätzlich entgegenwirken – in Absprache mit einer ärztlichen Fachperson.

Das hilft gegen schlechte Laune

Johanniskraut soll Stimmungsschwankungen lindern. Die Einnahme eines solchen Produkts sollte aber mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden. Wichtig sind auch tägliche bzw. mindestens regelmäßige Aktivitäten, die Spaß machen.

Egal, ob das ein Kaffeeklatsch mit der besten Freundin oder dem besten Freund ist, ein Kinobesuch oder ein Einkaufsbummel. Fröhliche Momente halten uns langfristig bei Laune.

Inkontinenz vorbeugen

Ein geführtes Beckenbodentraining wie die Elektro-Muskelstimulation (kurz: EMS) hilft effizient gegen Blasenprobleme. Als Alternative bietet sich ein spezieller Beckenbodenball an.

Frauen, die ihn in ihren Alltag integrieren und täglich – zum Beispiel vor dem Fernseher – damit trainieren, aktivieren die Muskulatur. Zudem sorgt ein starker Beckenboden für mehr Spaß beim Sex.

Das Original zu diesem Beitrag „Sechs einfache Tipps lassen Sie gesund und glücklich altern“ stammt von Schweizer Illustrierte.

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